Auf dem Weg zu einer Enzyklopädie des deutschen Sports

In diesen Tagen konnte „Sport-Quergedacht“ den 1.600 Besucher in seiner Galerie Kunst und Sport begrüßen. Diese Galerie ist weltweit einmalig. Die in ihr präsentierte Kunstsammlung umfasst nicht nur Objekte der Malerei und der bildenden Künste im weitesten Sinne, auch die Architektur, Fotografie und Grafik werden in ihrer künstlerischen Beziehung zum internationalen Sport zur Darstellung gebracht.

Bei einem bewusst weitgefassten Kunstbegriff war es uns auch möglich, Plakate, Sticker, Pins und selbst auch Krawatten zu präsentieren. Sie erweisen sich dabei als interessante Arbeitsinhalte von Künstlern aus aller Welt. Die Ideen der Künstler sind oft faszinierend und überraschend zugleich. Sport erweist sich ganz offensichtlich als unendliches Thema für die modernen Künste und die Kunst der Moderne. Weiterlesen

Opa wird es richten

Wie ist es, Großvater zu sein, wenn man als Vater immer zu wenig Zeit für seine Kinder hatte? Unser Autor, 79, holt mit den Enkeln viel nach.

Ein Gastbeitrag von Michael Gernandt

Einer dieser wunderbaren Tage im Herbst. Gleißendes Licht aus tiefstehender, immer noch behaglich milder Sonne; erwartungsfroh gestimmte Menschen am Rand des Hockey-Spielfelds. Ein Tag demnach, von dem die angenehmen Momente haften bleiben würden — wenn da nicht der Vorfall mit 14-jährigen Paula gewesen wäre. Weiterlesen

Otto Peltzer – ein herausragender Athlet und eine bemerkenswerte Persönlichkeit

Ein Gastbeirag von Theo Rous

Dr. Otto Peltzer (1900-1970), vielfacher Deutscher Meister, Olympiateilnehmer 1928 und 1932, Weltrekordler über 800 und 1500 m, KZ-Häftling

Das Jahrhundertereignis

„Alles ist wieder so nahe als sei es erst vor zwei oder drei Jahren gewesen. Vier Läufer sammelten sich am Start: Paavo Nurmi, der auf dieser 1500-m-Strecke Olympiasieger und der amtierende Weltrekordler war. Edwin Wide, der Schullehrer aus Schweden, der dessen und der anderen Finnen großer Gegner im 5000-m-Lauf war. Herbert Böcher, ein großes Talent, aber noch nicht ausgereift. Und schließlich Otto Peltzer, dessen Bestzeit in diesen letzten Augenblicken vor dem Start auf 3:58,6 Minuten stand.“ Dies schreibt fast ein halbes Jahrhundert später ein Augenzeuge, der Berliner Heinz Cavalier, Chefredakteur der Zeitschrift „Leichtathletik“, aus Anlass des 70.Geburtstages von Otto Peltzer. Weiterlesen