Essay

Erwartungen der Sportpolitik an eine Sportökonomie

In unserem Alltagssprachgebrauch hat sich beispielsweise eingebürgert, dass der Innenminister gleichzeitig auch unser Sportminister ist, dass es auf Landesebene Sportminister gibt mit unterschiedlichen Hoheitsbereichen, und dass es auch auf kommunaler Ebene sogenannte Sportbürgermeister gibt, die den Sport politisch verantworten. Sportpolitik hat dabei etwas mit hauptamtlicher Arbeit zu tun, sie ist eingebunden in den Parlamentarismus und folgt zumindest indirekt Parlaments- und Parteitagsbeschlüssen. Wird hingegen ehrenamtlich in leitenden Positionen sportli­cher Institutionen und Organisationen gehandelt, so spricht man von den Funktionä­ren des Sports, die nur sehr selten für sich in Anspruch nehmen, dass sie Sportpoliti­ker sind. Weiterlesen

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In eigener Sache

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Beitrag zur Sportentwicklung

Lässt sich Sportentwicklung aktiv steuern?

Zum Problem der passiven Anpassung in Vereinen und Verbänden

1. Hinführung zum Problem

Versteht man den Deutschen Olympischen Sportbund als eine offene Organisation, die sich in einem Austausch mit ihrer Umwelt und deren verschiedenen Teilsystemen befindet, so z.B. mit den Massenmedien, der Wirtschaft, der Kirche, dem Staat, den Gewerkschaften und dem Erziehungswesen, so kann der Deutsche Olympische Sportbund wie jede andere Großor­ganisation auch, seinen Bestand eher dann erhalten bzw. weiterentwickeln (wachsen), wenn er möglichst negative Austauschprozesse mit seiner Umwelt vermeidet. In der Sprache der Organisationssoziologie ausgedrückt heißt das: Es sollte in den Aus­tauschprozessen vermieden werden, dass die Abgabe von Organisationsleistungen und die dadurch verursachten Kosten nicht größer sind als die Erlöse, welche der Organisa­tion zufließen. Dieser Grundsatz gilt vor allem für das Austauschverhältnis des Sports mit dem Staat, den Medien und der Wirtschaft. Weiterlesen

In eigener Sache

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Essay

Gesundheitsorientierter Sport ist das Gebot der Stunde

Das Alter, das ich mittlerweile erreicht habe, weist mich bei meinem sportlichen Tun als einen Seniorensportler aus. Beim sog. „Montagsturnen“ treffe ich mich jeden Montag mit einem Dutzend Gleichgesinnter abends um 18:00 Uhr in der Sporthalle unserer Realschule, um unter Anleitung eines ehrenamtlichen Übungsleiters etwas mehr als 1 Stunde vielfältige Gymnastikübungen zu betreiben. Die Schulung von Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Beweglichkeit ist für uns eine besondere Lebenshilfe. Für jeden von uns geht es darum, seine persönliche Fitness möglichst lange zu erhalten. Jeder von uns ist bereit, für seine Gesundheit selbst Verantwortung zu übernehmen, etwas Sinnvolles für seine Gesundheit zu tun. Weiterlesen

In eigener Sache

Spendenaufruf

Im Mai 2017 war es soweit. Nach kurzer Vorbereitung konnte das Onlinemagazin “sport- quergedacht.de“ zum ersten Mal präsentiert werden. Sehr schnell haben die Beiträge und Essays dieses Magazins eine interessierte Leserschaft gefunden. Bereits nach einem Jahr war die Anzahl der Leser auf mehr als 1000 angestiegen. Mittlerweile wird das Magazin von mehr als 8000 Interessenten besucht. Mancher Beitrag wurde gar zum „Bestseller“. Es sind seit dem Start rund 116 Essays, 59 Beiträge, über 1100 Exponate in der Galerie und in der Enzyklopädie Zahlenmaterial aus 30 Themenbereichen veröffentlicht worden. Weiterlesen

Themenzuordnung: Allgemein

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Essay

Pro und Contra Hochleistungssport

Die Kritik am Hochleistungssport ist so alt wie auf der anderen Seite der Sport in seinen Vorzügen gelobt wird. Am entschiedensten wurde die Kritik Ende der 60er Jahre von der Neuen Linken vorgetragen, während heute eher eine unbekümmerte Einstellung gegenüber dem Hochleistungssport verbreitet ist. Die Kritik damals beruhte in erster Linie auf einer vergleichenden Analyse der Systeme Sport und Arbeit. Dieser Analyse zufolge spiegeln sich im Hochleistungssport die Zwänge der Arbeitswelt wider. Hochleistungssport sei demnach Arbeit und bedeute eine Verdoppelung der Arbeitswelt. Weiterlesen

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Essay

Sport für alle – ein Protestruf gegen das aktuelle Sportverbot

„Schluss mit der Sitzschule“ (Deutschlandfunk), „Die Lebensschule schließt man nicht“ (SZ), „Mehr Sport wagen“ (FAZ), „Ohne Breitensport kommt es zu einer Vereinsamung“ (FAZ), „Alarmierender Bewegungsmangel bei Kindern“ (Tagesspiegel).

So und ähnlich lauten in diesen Tagen Überschriften in deutschen Tageszeitungen. Journalisten bringen dabei ihren Protest gegenüber einem Bewegungsverbot der Bundesregierung und der Regierungen aller Bundesländer zum Ausdruck, das wohl nur mit dem Begriff „Skandal“ gekennzeichnet werden kann. Weiterlesen

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Beitrag zur Sportentwicklung

Zum Verhältnis zwischen Kirche und Sport

Anmerkungen zu einer wün­schenswerten Partnerschaft

Aus der Sicht von heute scheint es normal zu sein, dass die beiden großen Kirchen Deutschlands den Sport akzeptieren und umgekehrt der Sport gegenüber den Kirchen seinen Respekt zollt. Die Aufgeschlossenheit der Kirche vollzog sich jedoch erst um die Jahrhundertwende. Sie ist das Ergebnis einer Wandlung, bedingt durch die Aufgabe des anthropologischen Dualismus. Mit der anthropologischen Wende im 19. und 20. Jahr­hundert kam es in der Kirche zu einer positiveren Bewertung der Leiblichkeit des Menschen. Hinzu kam, dass die Kirche sich insgesamt gegenüber weltlichen Fragen öffnete und damit auch ihre Aufmerksamkeit dem Sport zuwenden musste. Mit der Erkenntnis der Ganzheit des Menschen und der Untrennbarkeit von Leib, Seele und Geist gab die Kirche die Ansicht auf, dass das Christentum von seiner grundsätzlichen Lehre her leib- und daher sportfeindlich sein müsse. Die neue Aufgeschlossenheit hatte u.a. die Gründung eigener Sportorganisationen zur Folge. Seit dieser Zeit führte zunächst der Sport in den Kirchen als konfessioneller Sport ein Eigenleben, das durch die Gleichschaltung im Nationalsozialismus beendet wurde. Nach 1945 waren es dann nicht zuletzt die kirchlichen Sportführer, die sich für eine integrative Einheitssportbe­wegung eingesetzt haben. Kirchliche Vertreter wurden folgerichtig deshalb auch bereits sehr früh in führende Gremien des Deutschen Sportbundes berufen. Weiterlesen

Beitrag zur Sportentwicklung

Sportberichterstattung

– ein bedeutsamer Faktor der massenmedialen Kommunikation

Der Sport, so wie er heute in den Massenmedien präsentiert wird, wirft viele Fragen auf, die auf Probleme verweisen, deren Lösungen dringend erwünscht wären. Wel­cher Sport wird in den Massenmedien zur Darstellung gebracht? Welche Formen des Sporttreibens werden nicht berücksichtigt? Wie wird der Sport in den Medien dargestellt? Welche Inszenierungsformen haben sich bewährt? Welche sind frag­würdig? Welche zukünftigen sind zu erwarten? Wie unterscheidet sich die Sportbe­richterstattung in den öffentlichen-rechtlichen Medien im Vergleich zu privaten Mas­senmedien? Welche Rolle spielt die Sportberichterstattung beim schon seit längerer Zeit zu beobachten Konzentrationsprozess in der Medienbranche? Wie stellt sich die Beziehung zwischen den Sportverbänden, den Massenmedien und den Sport­ereignissen unter ökonomischen Gesichtspunkten dar? Welche Wirkung hat die Sportberichterstattung auf die Rezipienten? Werden sie zu aktivem Sporttreiben animiert oder wird die Passivität der Zuschauer gefördert? Gibt es Zusammenhän­ge zwischen dem aggressiven Verhalten in den Stadien und der massenmedialen Berichterstattung? Weiterlesen